Psyche

Bei oder nach psychischen Störungen verlorengegangene Fähigkeiten werden wiedererlernt, vorhandene Fähigkeiten gefördert und erhalten, sowie gemeinsam Kompensationsmöglichkeiten entwickelt, um im Alltag wieder zurechtzukommen und möglichst selbständig zu sein.


Beispiele für Krankheitsbilder, die behandelt werden können: 

Gedächtnisprobleme, Suchterkrankungen (substanz und nichtsubstanz gebunden), Schizophrenie und wahnhafte Störungen, Bipolare affektive Störungen (BAS), Depressionen, (generalisierte) Angst- und Zwangstörungen, Burnout, Posttraumatische

Belastungsstörungen (PTBS), Persönlichkeitsstörungen, Störungen der Geschlechtsidentität, Entwicklungsstörung, Autismus, AD(H)S im Erwachsenenalter... sowie psychische Störungen ohne nähere Bezeichnung.

Die Gesundheitsförderung setzt vor dem Auftreten von Krankheit oder Einschränkungen im Alltag an, soll diese verhindern und zur Stärkung der Gesundheit beitragen. Die Ergotherapie setzt direkt am Verhalten der Personen, aber auch an der Umgebung an (z.B. PC-Arbeitsplatz, Richtiges Heben & Tragen, Rückenschule), um Risikofaktoren zu erkennen, zu beheben bzw. zu minimieren.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen wird Ergotherapie eingesetzt, wenn sie in ihrer körperlichen, geistigen oder sozialen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen beeinträchtigt sind oder Probleme in der Handlungsfähigkeit, beim Spiel- und Lernverhalten oder der Bewältigung ihres kindlichen Alltags haben. Dies äußert sich oft durch Verhaltensauffälligkeiten (beißen, zwicken, schlagen) Angst, Aggression, Abwehr oder Passivität, kindliche/jugendliche Depression, usw.

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